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Alles, was Sie über Kauf und Verkauf wissen müssen

Antworten für Eigentümer und Verkäufer

Was ist der Unterschied zwischen einem Makler und einem Notar?

Ein Makler unterstützt Käufer und Verkäufer bei der Vermittlung von Immobilien und steht beiden Parteien während des gesamten Kaufprozesses beratend zur Seite. Der Notar hingegen ist eine Instanz, die den Kaufvertrag beurkundet und sicherstellt, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Ein Makler arbeitet auf Provisionsbasis, während der Notar feste Gebühren erhebt.

Wie läuft eine professionelle Wertermittlung ab?

Während Sie einfache Wertermittlungen für einen ersten Anhaltspunkt schnell selbst vornehmen können, sollte bei ernstem Verkaufsinteresse eine persönliche Wertermittlung im Rahmen eines Besichtigungstermins vorgenommen werden. Nur dort können wertrelevante Details erfasst und berücksichtigt werden. MR Immobilien kann Ihnen durch bau- und immobilienwirtschaftliche Erfahrung eine sehr genaue Wertindikation liefern. Für unsere Verkäuferkunden ist dieser Service kostenlos.

Warum sollten Sie Ihre Immobilie mit einem Makler verkaufen?
  • Zeitaufwand & Fachwissen: Der Verkaufsprozess einer Immobilie ist sehr zeitintensiv und erfordert viel Fachwissen.
  • Emotionale Belastung: Der Verkauf der eigenen Immobilie und die Verhandlungen sind oft mit Emotionen verbunden. Wir bei MR Immobilien helfen Ihnen, einen kühlen Kopf zu bewahren.
  • Marktkenntnisse: Durch Kenntnis über aktuelle Marktpreise und Trends können wir Sie optimal beraten.
  • Verhandlungsgeschick: Als erfahrener Immobilienmakler und Ingenieur in Karlsruhe kann Herr Martin Rasch das Beste für Sie herausholen.
Wie verläuft der Immobilienverkauf?
  1. Kostenlose Immobilienbewertung: Gemeinsam ermitteln wir den realistischen Marktwert Ihrer Immobilie.
  2. Exklusive Vermarktung: Ihre Immobilie erhält eine individuelle Präsentation, die potenzielle Käufer begeistert.
  3. Besichtigungen & Verhandlungen: Wir organisieren Besichtigungen und führen die Kaufpreisverhandlungen professionell.
  4. Kaufvertrag & Notartermin: MR Immobilien unterstützt Sie bei der Erstellung des Kaufvertrags und begleitet Sie zum Notar.
  5. Übergabe & Abrechnung: Auf Wunsch koordinieren wir die Übergabe und sorgen für eine transparente Abrechnung.
Wie lange dauert der Immobilienverkauf?

Vom ersten Besichtigungstermin bis zum Notartermin kann der Immobilienverkauf mehrere Wochen bis Monate dauern. Die Dauer hängt davon ab, wie schnell ein passender Käufer gefunden und wie reibungslos die Finanzierung und der Kaufprozess verlaufen. Nach dem Notartermin dauert es in der Regel noch 6–8 Wochen, bis die Eintragung ins Grundbuch erfolgt und die Immobilie offiziell an den Käufer übergeht.

Was kostet es, einen Immobilienmakler zu beauftragen?

Die Maklerprovision beträgt im Durchschnitt 3–7 % des notariell beurkundeten Verkaufspreises. Die Kosten können oft zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt werden, je nach Objekttyp und individueller Vereinbarung. In Der Regel fallen keine Kosten an, solange die Immobilie nicht verkauft ist. Gut zu wissen: Immobilienmakler arbeiten in Deutschland in der Regel erfolgsabhängig und "verdienen" die Provision durch ihren geleisteten Mehrwert gleich mehrfach.

Welche Unterlagen benötigen Sie für den Immobilienverkauf?

Unsere Kunden erhalten direkt nach Vertragsunterzeichnung eine umfangreiche Checkliste, die den Verkauf der Immobilie bestmöglich beschleunigt und stützt. Zu den wichtigsten Unterlagen für den Immobilienverkauf gehören die folgenden Dokumente:

  • Aktueller Grundbuchauszug, Flurkarte/Lageplan
  • Gültiger Energieausweis
  • Baupläne/Grundrisse und Baubeschreibung
  • Wohnflächenberechnung
  • Mietverträge & Nebenkostenabrechnungen
  • Auflistung von Modernisierungen/Instandhaltungen

Durch die Vollständigkeit und Aktualität der Unterlagen kann der Verkaufsprozess deutlich vereinfacht und beschleunigt werden. Unvollständige Unterlagen können zu Problemen bei der Finanzierung bis hin zum totalen Abbruch des Verkaufs führen.

Kann ich meine vermietete Immobilie verkaufen?

Ja, Sie können auch eine vermietete Immobilie verkaufen. In diesem Fall übernimmt der neue Eigentümer die bestehenden Mietverhältnisse - es entsteht ein Vermieterwechsel. Für den Mieter kann ein Vorkaufsrecht bestehen, das ihm die Möglichkeit gibt, die Immobilie zu den gleichen Konditionen zu kaufen, wie sie dem externen Käufer angeboten werden. 

Wie gehe ich beim Verkauf einer geerbten Immobilie vor?

Beim Verkauf einer geerbten Immobilie müssen zunächst alle Erbschaftsformalitäten geklärt werden, einschließlich der Eintragung der neuen Eigentümer ins Grundbuch. Je nach Wert der Immobilie und Verwandtschaftsgrad kann eine Erbschaftssteuer anfallen. Als Immobilienmakler helfen wir bei der Bewertung und Vermarktung der Immobilie, während ein Steuerberater bei den steuerlichen Aspekten unterstützt. Als erster Anhaltspunkt kann auch ein frei verfügbares Tool wie der Erbschaftssteuerrechner helfen.

Ist ein Energieausweis beim Immobilienverkauf Pflicht?

Ja, seit 2014 ist der Energieausweis in Deutschland beim Verkauf einer Immobilie Pflicht. Er gibt Auskunft über die Energieeffizienz des Gebäudes und muss Interessenten spätestens bei der Besichtigung vorgelegt werden. Der Energieausweis ist 10 Jahre gültig und kann von zertifizierten Energieberatern ausgestellt werden.

Wie bereite ich meine Immobilie für den Verkauf vor?

Eine gründliche Vorbereitung des Verkaufsobjekts kann den Verkaufswert deutlich steigern. Dazu gehören vor allem:

  • Aufräumen & Entpersonalisieren der Immobilie
  • Beseitigung von kleinen Mängeln (Schönheitsreparaturen)
  • Gründliche Reinigung & ggf. Müllentsorgung
  • Herrichtung des Grundstücks (Grünschnitt, Rasen mähen o. ä.)

Bei Befolgung dieser Schritte kann eine ansprechende Präsentation von Fotos und Videos gelingen. Ein unordentlicher Zustand hingegen kann die Kaufpreisverhandlungen unnötig erschweren oder Interessenten gar vollständig abschrecken.

Muss ich als Verkäufer Steuern zahlen?

In der Regel fällt beim Verkauf einer Immobilie keine Steuer an, wenn diese seit drei Jahren selbst genutzt wurde oder seit mehr als 10 Jahren im Besitz ist. Bei einem Verkauf innerhalb von 10 Jahren nach dem Erwerb kann (lediglich auf den Zugewinn) jedoch die Spekulationssteuer fällig werden. Ein Steuerberater kann Ihnen hierzu genauere Auskunft geben.

Was ist ein notarieller Kaufvertrag, und warum ist er notwendig?

In Deutschland ist ein notarieller Kaufvertrag Pflicht für den Verkauf einer Immobilie. Das Notariat sorgt dafür, dass beide Parteien rechtlich abgesichert sind und alle Formalitäten korrekt abgewickelt werden. Sie sollten den Kaufvertrag im Vorfeld gründlich prüfen (den entsprechenden Entwurf erhalten Sie rechtzeitig) und offene Fragen klären. Wir prüfen den Kaufvertrag gemeinsam mit unseren Kunden bevor er beim Notar verlesen und von beiden Parteien unterzeichnet wird. Nach Leistung der Unterschriften veranlasst der Notar die Umschreibung im Grundbuch.

Wie läuft die Übergabe der Immobilie nach dem Verkauf ab?

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kaufvertrags und der vollständigen Zahlung des Kaufpreises erfolgt die Schlüsselübergabe. Zu diesem Zeitpunkt sollte ein Übergabeprotokoll erstellt werden, in dem der Zustand der Immobilie festgehalten wird. Zählerstände für Strom, Wasser und Gas werden ebenfalls notiert und an die jeweiligen Versorger übermittelt. Unsere Kunden unterstützen wir bestmöglich bei der Umsetzung.

Antworten für Käufer und Suchkunden

Wie bekomme ich Zugang zu Off-Market-Immobilien?

Einige Eigentümer wünschen sich eine diskrete Vermarktung ohne öffentliche Portal-Inserate. Über unseren kostenfreien VIP-Suchauftrag tragen Sie Ihre Kriterien ein. Passende Objekte stellen wir registrierten Suchkunden direkt und exklusiv vor – oft mehrere Tage vor einem eventuellen öffentlichen Vermarktungsstart.

Wie viel Zeit nimmt der Immobilienkauf in Anspruch?

Vom ersten Besichtigungstermin bis zum Notartermin kann der Immobilienkauf mehrere Wochen bis Monate dauern. Die Dauer hängt davon ab, wie schnell Sie eine passende Immobilie finden und wie reibungslos die Finanzierung und der Kaufprozess verlaufen. Nach dem Notartermin dauert es in der Regel noch 6–8 Wochen, bis die Eintragung ins Grundbuch erfolgt und die Immobilie offiziell an Sie übergeht. Die "Bottlenecks" sitzen oft in öffentlichen Einrichtungen, Urlaubs- und Ferienzeiten können Abläufe zusätzlich verlangsamen. MR Immobilien setzt sich durch Erfahrung, bestmögliche Vorbereitung und klare Absprachen für einen schnellstmöglichen Ablauf für Sie ein.

Welche Nebenkosten fallen beim Kauf an?

Neben dem verhandelten Kaufpreis für die Immobilie entstehen folgende Nebenkosten:

  • Grunderwerbsteuer: abhängig vom Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises
  • Notarkosten und Grundbuchgebühren: etwa 1,5 % des Kaufpreises
  • Maklerprovision: in der Regel 3–7 % des Kaufpreises, je nach Vereinbarung
  • Sanierungs- oder Renovierungskosten bei älteren Immobilien - je nach Bedarf

Planen Sie diese Kosten (etwa 10-12 % des Kaufpreises) mit in Ihre Finanzierung ein.

Wie viel Eigenkapital benötige ich beim Immobilienkauf?

In der Regel wird empfohlen, etwa 10-20 % des Kaufpreises als Eigenkapital einzubringen. Es bietet sich an, die Nebenkosten des Immobilienerwerbs mit Eigenkapital zu finanzieren. Das sorgt für eine reduzierte Kreditsumme und für bessere Konditionen bei der Finanzierung. Einige Banken bieten auch eine 100%-Finanzierung an, aber das ist oft mit höheren Zinsen verbunden.

Welche Unterlagen benötige ich für den Immobilienkauf?

Für den Immobilienkauf sind folgende Unterlagen wichtig:

  • Finanzierungszusage der Bank
  • Grundschuldbestellung für Kaufvertrag 
  • gültiger Personalausweis
  • Steuer-ID-Nummer

Durch die Vollständigkeit und Aktualität der Unterlagen kann der Kaufprozess beschleunigt werden.

Was muss ich vor der Besichtigung einer Immobilie beachten?

Bereiten Sie sich auf die Besichtigung vor, indem Sie eine Checkliste mit den wichtigsten Fragen zur Immobilie erstellen, z. B.:

  • Wie ist der Zustand des Dachs, der Fenster und der Heizung?
  • Gibt es bekannte Mängel oder Renovierungsbedarf?
  • Entspricht die Lage Ihren Bedürfnissen (Schulen, Verkehrsanbindung, Grünflächen)?
  • Wie hoch sind die Nebenkosten (Energieverbrauch, Grundsteuer)?

Machen Sie sich ein klares Bild über den Zustand der Immobilie und die möglichen Folgekosten. Einige Inhalte der Recherche lassen sich bereits ohne eine persönliche Objektbesichtigung erledigen.

Was muss ich beim Notartermin beachten?

Der Kauf einer Immobilie wird erst mit der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags rechtsgültig. Beim Notartermin werden alle vertraglichen Details besprochen. Sie sollten den Kaufvertrag im Vorfeld gründlich prüfen (den entsprechenden Entwurf erhalten Sie rechtzeitig) und offene Fragen klären. Der Notar liest den Vertrag schließlich vor und bestätigt, dass beide Parteien den Vertrag verstehen und akzeptieren. Die Gültigkeit des Vertrags ergibt sich schließlich durch die Zustimmung und Unterschrift beider Parteien.

Welche Inhalte müssen im Kaufvertrag enthalten sein?

Kaufverträge werden vom Notariat erstellt und können unterschiedlich gestaltet sein. Die folgende Punkte sind in jedem Fall Bestandteil:

  • Daten von Kauf- und Verkaufspartei (Name, Adresse, Kontaktdaten, Steuer-ID, ...)
  • Daten zum Kaufgegenstand, dem Haus oder der Wohnung (Größe, Baubeschreibung, ...)
  • Höhe des Kaufpreises
  • Sicherheiten für beide Seiten, wie etwa: Der Käufer zahlt den Kaufpreis erst, wenn die Immobilie frei von alten Grundschulden ist, oder: das Eigentum aber geht erst an den Käufer über, wenn der Kaufpreis vollständig bezahlt ist.
  • Ob Belastungen im Grundbuch gelöscht oder fortbestehen sollen
  • Wie und ob der Übergang von Besitz, Nutzungen und Lasten vollzogen werden soll
  • Welche Gewährleistungsansprüche bestehen
Wann kann ich nach dem Kauf in die Immobilie einziehen?

In der Regel erfolgt die Übergabe der Immobilie nach der vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und der Eintragung ins Grundbuch. Der genaue Übergabetermin wird im Kaufvertrag festgelegt. Oft ist dies einige Wochen nach dem Notartermin der Fall, wenn alle finanziellen und rechtlichen Schritte abgeschlossen sind.

Welche Versicherungen benötige ich nach dem Immobilienkauf?

Nach dem Immobilienkauf sollten Sie folgende Versicherungen abschließen:

  • Wohngebäudeversicherung: Schutz bei Schäden durch Feuer, Wasser oder Sturm.
  • Hausratversicherung: Deckt Schäden an Ihrem Eigentum in der Immobilie.
  • Elementarversicherung: "Vollkasko" für das Haus, z. B. Erdbeben oder Überschwemmungen.
  • Photovoltaikversicherung: schützt die PV-Anlage vor verschiedenen Schäden.
  • Bauleistungsversicherung (bei Neubau): Schützt vor Schäden während der Bauphase.
  • Grundbesitzerhaftpflicht: Deckt Schadensersatzansprüche Dritter, wenn z. B. jemand auf Ihrem Grundstück zu Schaden kommt - Empfehlung für Vermieter.

Über Martin Rasch Immobilien

Warum lohnt sich die Betreuung durch einen Makler mit Ingenieur-Background?

Als Bauingenieur schaue ich hinter den frischen Anstrich einer Immobilie. Während klassische Makler oft nur kaufmännisch vermitteln, beurteile ich Bausubstanz, Modernisierungsbedarf und energetische Potenziale fundiert und transparent. Eigentümer profitieren von einer rechtssicheren, realistischen Einwertung – Käufer von maximaler Klarheit ohne böse Überraschungen nach dem Notartermin.

Was unterscheidet Sie von klassischen Maklerketten?

Bei mir sind Sie keine Objektnummer in einem anonymen Großsystem. Sie arbeiten direkt mit dem Inhaber zusammen, der Ingenieurwissen aus familiärer Tradition mit moderner Digitalisierung verbindet. Statt auf Fließbandabwicklung setze ich auf persönliche Erreichbarkeit, ehrliche Beratung auf Augenhöhe und eine klare Wertekultur – frei von Verkaufsdruck.

Welche Kosten entstehen für die Dienstleistung?

Die Erstberatung sowie die professionelle Marktwertermittlung sind für Sie absolut kostenfrei und unverbindlich. Im Falle einer Vermarktung arbeiten wir auf Erfolgsbasis: Eine Provision wird erst fällig, wenn der notarielle Kaufvertrag erfolgreich unterzeichnet wurde.

Wie läuft ein Besichtigungstermin ab?

Ich führe bevorzugt Einzelbesichtigungen mit vorqualifizierten Interessenten durch – kein Massentourismus. Als Ingenieur kann ich Interessenten Fragen bereits im Vornherein fachgerecht beantworten. Das schafft Vertrauen und führt zu schnellen Kaufentscheidungen.

Leitfaden: Vermietung von Immobilien – Schritt für Schritt zum erfolgreichen Vermieten

1. Einleitung: Was bedeutet es, eine Immobilie zu vermieten?

Die Vermietung von Immobilien kann eine attraktive Möglichkeit sein, ein zusätzliches Einkommen zu erzielen und die eigene Immobilie zu nutzen, ohne sie zu verkaufen. Doch eine erfolgreiche Vermietung erfordert Planung, Marktkenntnis und rechtliche Sicherheit. In diesem Leitfaden erfahren Sie, worauf Sie bei der Vermietung achten sollten und wie Sie den richtigen Mieter finden.

 

2. Wie finde ich den richtigen Mietpreis für meine Immobilie?

Der erste Schritt bei der Vermietung ist die Festlegung des richtigen Mietpreises. Dieser hängt von Faktoren wie der Lage, Größe, Ausstattung und dem Zustand der Immobilie ab. Eine Marktanalyse oder die Beratung durch einen Immobilienmakler hilft dabei, einen realistischen Mietpreis zu finden, der den aktuellen Marktbedingungen entspricht und wettbewerbsfähig ist. 

 

3. Soll ich meine Immobilie selbst vermieten oder einen Makler beauftragen?

Die Entscheidung, ob Sie Ihre Immobilie selbst vermieten oder einen Makler beauftragen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Immobilienmakler kann den gesamten Vermietungsprozess übernehmen, von der Mietpreisermittlung über die Mieterakquise bis zur Vertragsgestaltung. Das spart Zeit und reduziert das Risiko, an unzuverlässige Mieter zu geraten. Für diese Leistungen fällt eine Maklerprovision an.

 

4. Welche Unterlagen benötige ich für die Vermietung?

Für die Vermietung einer Immobilie sollten Sie folgende Unterlagen bereithalten:

  • Energieausweis (Pflicht in Deutschland)
  • Mietvertrag (am besten auf Grundlage der aktuellen rechtlichen Bestimmungen)
  • Nebenkostenabrechnungen und Betriebskostenaufstellung
  • Eine Wohnflächenberechnung und eventuell Grundrisse
  • Dokumente über durchgeführte Modernisierungen oder Renovierungen - Diese Dokumente sind wichtig, um den Mietern Transparenz zu bieten und rechtlich abgesichert zu sein.

 

5. Wie finde ich den passenden Mieter?

Einen geeigneten Mieter zu finden, erfordert Sorgfalt. Nutzen Sie verschiedene Plattformen zur Mieterakquise wie Immobilienportale oder Social Media, um die Immobilie zu bewerben. Fordern Sie von potenziellen Mietern eine Selbstauskunft, Gehaltsnachweise, eine SCHUFA-Auskunft und eventuell eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung an, um die Bonität und Zuverlässigkeit zu prüfen.

 

6. Mietvertrag – Was muss drinstehen?

Ein Mietvertrag sollte klar und umfassend sein, um spätere Missverständnisse zu vermeiden. Folgende Punkte sollten enthalten sein:

  • Mietzins und Nebenkosten
  • Kaution (maximal 3 Nettokaltmieten)
  • Mietdauer (befristet oder unbefristet)
  • Pflichten des Mieters und Vermieters
  • Regelungen zu Schönheitsreparaturen und Renovierungen
  • Kündigungsfristen und Sonderkündigungsrechte Am besten verwenden Sie einen rechtlich geprüften Standardmietvertrag oder lassen ihn von einem Experten erstellen.

 

7. Was ist bei der Nebenkostenabrechnung zu beachten?

Die Nebenkosten oder Betriebskosten umfassen alle Kosten, die dem Vermieter durch den Betrieb der Immobilie entstehen und auf den Mieter umgelegt werden dürfen, wie Heizung, Wasser, Müllabfuhr und Grundsteuer. Sie sollten im Mietvertrag genau aufgelistet werden, und die Abrechnung erfolgt in der Regel jährlich. Achten Sie darauf, die Abrechnung fristgerecht und korrekt zu erstellen, um rechtlichen Auseinandersetzungen vorzubeugen.

 

8. Wie hoch darf die Kaution sein?

Die Mietkaution ist in Deutschland auf maximal drei Nettokaltmieten begrenzt. Der Mieter hat das Recht, die Kaution in drei Raten zu zahlen. Die Kaution dient als Sicherheit für den Vermieter, um eventuelle Schäden oder Mietrückstände abzudecken. Sie muss getrennt vom Vermögen des Vermieters auf einem Mietkautionskonto angelegt werden, und der Mieter hat Anspruch auf Verzinsung (vgl. BGB).

 

9. Was tun, wenn der Mieter nicht zahlt?

Wenn ein Mieter die Miete nicht pünktlich zahlt, sollten Sie zunächst das Gespräch suchen. Bei ausbleibenden Zahlungen ist es ratsam, eine Zahlungserinnerung oder Mahnung zu senden. Bleibt dies erfolglos, haben Sie als Vermieter das Recht, den Mietvertrag fristlos zu kündigen, wenn der Mieter zwei Monatsmieten im Rückstand ist. In extremen Fällen können Sie weitere rechtliche Schritte einleiten, um die Forderungen einzutreiben.

 

10. Renovierung und Schönheitsreparaturen – Wer ist zuständig?

Grundsätzlich ist der Vermieter für größere Renovierungen verantwortlich, während Schönheitsreparaturen wie das Streichen der Wände oft im Mietvertrag auf den Mieter übertragen werden können. Allerdings müssen die Klauseln dazu rechtssicher sein, da viele Standardverträge nicht mehr den aktuellen Anforderungen des Mietrechts entsprechen. Lassen Sie sich hier im Zweifel rechtlich beraten.

 

11. Muss ich einen Energieausweis vorlegen?

Ja, seit 2014 ist der Energieausweis in Deutschland bei der Vermietung einer Immobilie Pflicht. Er gibt potenziellen Mietern Auskunft über die Energieeffizienz des Gebäudes und muss spätestens bei der Besichtigung vorgelegt werden. Der Energieausweis ist 10 Jahre gültig und kann bei Bedarf durch einen zertifizierten Energieberater erstellt werden.

 

12. Steuerliche Aspekte bei der Vermietung – Was muss ich beachten?

Einkünfte aus der Vermietung unterliegen der Einkommensteuer. Sie können jedoch viele Kosten, die im Zusammenhang mit der Vermietung anfallen, steuerlich absetzen. Dazu gehören Instandhaltungskosten, Werbungskosten oder die Abschreibung (AfA) der Immobilie. Ein Steuerberater kann Ihnen helfen, alle möglichen steuerlichen Vorteile zu nutzen und Ihre Steuererklärung korrekt einzureichen.

 

13. Was passiert bei einem Mieterwechsel?

Beim Mieterwechsel sollten Sie die Wohnung gemeinsam besichtigen und ein Übergabeprotokoll anfertigen, in dem der Zustand der Immobilie und eventuelle Mängel festgehalten werden. Zudem sollten Zählerstände für Strom, Wasser und Gas notiert werden. Wenn Mängel vorliegen, die über die normale Abnutzung hinausgehen, kann die Kaution einbehalten werden, um die Reparaturen zu finanzieren.

 

14. Kann ich die Miete nachträglich erhöhen?

Die Mieterhöhung ist gesetzlich geregelt und muss immer verhältnismäßig sein. Eine Miete darf innerhalb von drei Jahren um maximal 20 % (in manchen Regionen 15 %) steigen. Bei Neuvermietung darf der Mietzins nur 10 Prozent über der ortsüblichen Miete liegen, es ist jedoch zu beachten, dass die sogenannte Mietpreisbremse nicht in allen deutschen Städten gilt. Es gibt verschiedene Gründe für eine Mieterhöhung, etwa Modernisierungsmaßnahmen oder die Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete. Informieren Sie sich im Vorfeld über die rechtlichen Rahmenbedingungen.

 

15. Wie gehe ich beim Verkauf einer vermieteten Immobilie vor?

Wenn Sie eine vermietete Immobilie verkaufen, wird das bestehende Mietverhältnis an den neuen Eigentümer übertragen. Es besteht in der Regel Kündigungsschutz für den Mieter. Ausnahme: Bei Eigenbedarfskündigungen durch den neuen Eigentümer gelten besondere Regelungen. Als Verkäufer sollten Sie den Käufer und den Mieter frühzeitig über den geplanten Verkauf informieren.

 

Haben Sie noch unbeantwortete Fragen? Lesen Sie gern in den FAQ nach oder kontaktieren Sie mich über das Kontaktformular.

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